Myriam Junod

Was sind meine Aufgaben bei Shivarocks?

Ich unterrichte bei Shivarocks wöchentlich Hatha Yoga sowie Aerial Yoga (Strong & Yin Aerial)

Im Talk mit Myri:

Was ist dein persönliches Motto?

Folge mutig dem Weg deines eigenen Herzens…
Wann war deine erste Begegnung mit Yoga?

 

Wann war deine erste Begegnung mit Yoga?

Meine erste professionelle Yogapraxis erlebte ich im Jahr 2016, als ich mich spontan entschloss zusammen mit einer Freundin an einem 5-tägigen Kundalini-Yoga-Retreat teilzunehmen. Ohne genau zu wissen worauf ich mich eigentlich einliess, fühlte es sich einfach richtig an – ich war bereit für etwas Neues. Die Erfahrungen, die körperlichen und mentalen Empfindungen während des Retreats haben mich sehr geprägt und ich wusste sofort, dass ich mehr über Yoga erfahren möchte.

 

Was bedeutet Yoga für dich?

Seit ich Yoga und die Lebensphilosophie dahinter entdeckt habe und diese von Tag zu Tag besser verstehe und verinnerliche, hat sich vieles in mir positiv verändert. Yoga hilft mir geduldiger zu werden, es unterstützt mich dabei mich mit meinen eigenen Themen und der Vergangenheit zu beschäftigen und Heilung zu erfahren. Durch meine regelmässige Yogapraxis hat sich zudem mein gesundheitlicher Zustand verbessert, meine chronischen Rückenschmerzen sind verschwunden, was mir ein grosses Stück Lebensqualität zurückgebracht hat.

 

Welche ist deine Lieblings-Asana und Warum?

«Inverted Mermaid» im Aerial Tuch – weil ich in dieser Umkehrstellung die Welt um mich herum aus einer anderen Perspektive betrachten kann und die Streckung der Wirbelsäule sowie die Entlastung in meinem unteren Rücken unglaublich gut tun.

 

Wie würdest du Yoga für einen Anfänger beschreiben?

Als Anfänger steht die physische Yoga-Praxis meistens stark im Vordergrund. Man möchte einfach etwas für seinen Körper tun. Man vergleicht sich anfangs im Unterricht mit anderen Schülern, möchte möglichst gut performen – so sind wir im Westen geprägt. Von Stunde zu Stunde erfährt man jedoch am eigenen Körper, wie gut es tut, sich eben genau davon zu lösen und einfach nur bei sich selbst zu sein. Ohne Vergleiche, ohne Beurteilung. Lass dich darauf ein…

 

Was ist dir wichtig beim Yoga-Unterricht?

In meinem Unterricht ist es mir sehr wichtig, meinen Schülern immer das Gefühl zu geben, dass sie das Rundherum ausblenden und Zeit für sich haben dürfen, wegkommen von Vergleichen. Dass sie auf den eigenen Körper hören und ihre persönlichen Grenzen und Möglichkeiten kennenlernen. Ein bewusster Ausgleich zwischen Yin und Yang findet sich in meinen Stunden. Damit möchte ich meinen Schülern auf der körperlichen und mentalen Ebene helfen, Ruhe und Kraft zu finden.

Das schönste Geschenk für mich sind die lächelnden Gesichter nach der Schlussentspannung einer Yoga-Lektion. Zu wissen, dass man Anderen etwas Gutes tun konnte.

 

 

Worauf legst du den Fokus in deiner eigenen Praxis?

Der Ausgleich ist für mich zentral. Da ich ein sehr aktiver und dynamisch denkender und handelnder Mensch bin, praktiziere ich oft Restorative- und Yin Yoga, um meinen Körper und Geist zu beruhigen. Meditation und Pranayama sind für mich wichtige Bestandteile nebst der körperlichen Asana-Praxis.