Sara Hofstetter

Von klein auf war Sara von der Akrobatik und der Bewegung begeistert. Schon in Kinderschuhen ist sie Bäume hochgeklettert und hat sich gerne zu Musik bewegt. Bis heute hat sie sich in verschiedene Boden- und Luftakrobatik Sportarten wie Pole Dance, Aerial Hoop und Aerial Silk aus- und weitergebildet und ist zur Zeit an der Ausbildung zum Yoga Teacher.

Detailliert:

Dipl. Aerial Teacher
Dipl. Tanzpädagogin
i.A. ShivarocksYoga Teacher (500+ YA)

Was ist dein persönliches Motto?

Wherever you are right now – just be there.

Wann war deine erste Begegnung mit Yoga? Was bedeutet Yoga für dich?

Ich habe mich schon früh, ca. mit 14 für Yoga interessiert, hauptsächlich wegen den anspruchsvollen Posen. Etwas später bin ich dann aber bei der Luft- und Bodenakrobatik gelandet. Als ich nach einigen Jahren aufgrund eines Bandscheibenvorfalles bei Sandra in der Therapie landete, musste ich Schritt für Schritt lernen zum Ursprung zurück und darüber hinaus zu kommen. Yoga hat für mich viel mit Güte zu tun. Weg von der Leistungsorientiertheit, hin zur Aufmerksamkeit, Präsenz und Hingabe.

Was bedeutet Yoga für dich?

Für mich ist Yoga der Erste Schritt ins Jetzt, zu mir und weg vom Alltagstrott. Da Yoga, wie ich auch, sehr vielseitig ist, finde ich zu jeder Situation das passende Workout. Am Schönsten finde ich aber, dass man frei in jeder Asana/Position ist und diese einfacher oder anspruchsvoller gestalten kann. Man ist und bleibt während der ganzen Zeit bei sich und es gibt kein Vergleichen und kein Urteil. Yoga bedeutet für mich also absolute Freiheit, ohne Wertung, in meinem Tun und währenddessen gebe ich meinem Körper und meinem Sein die Aufmerksamkeit, die in diesem Moment benötigt wird.

Welches ist deine Lieblings Asana und warum?

Shavasana, die Totenstellung
So einfach wie diese Asana erscheinen mag, komplett zu entspannen fällt oftmals schwer. Für mich ist sie eine Belohnung, eine Position, in der ich oftmals komplett abschalten kann. Auch ist es eine Übung, in der ich mich selbst beschenke mit Zeit und mit meinem Innen und Aussen in Einklang komme.

Wie würdest du Yoga für einen Anfänger beschreiben?

Yoga ist extrem vielschichtig. Wer möchte und das vielleicht auch benötigt, kann immer in der obersten Schicht bleiben und trotzdem seine Benefits daraus ziehen, etwa einen möglichst gesunden Körper zu haben. Wer offen und bereit dazu ist, kann noch viel mehr daraus ziehen, wie zum Beispiel ein gesundes (bewusst)sein.

Was ist dir wichtig beim Yogaunterricht?

Um den grösstmöglichen Nutzen aus einer Stunde zu ziehen, ist es meiner Ansicht nach wichtig, dass ein Lehrer auf die einzelnen Bedürfnisse der Schüler eingehen kann. Auch dass die Asanas vom Lehrer richtig angeleitet und bei Bedarf korrigiert werden. Die Schüler sollen sich verstanden und im Optimalfall geborgen fühlen und die Klasse mit dem «YogaGlow» verlassen können.

Was möchtest du deinen Schülern ans Herz legen?

Höre auf Dich und Deinen Körper. Es gibt Tage, an denen es harziger voran geht als an anderen. Sei nicht zu streng mit Dir und geniesse die Zeit, die Du Dir mit dieser Praxis schenkst. Erfreue Dich an kleinen Fortschritten und bleib offen für neues. Und zu guter Letzt: Atme und bleibe achtsam.

Worauf legst du den Fokus in deiner eigenen Praxis?

Mir ist es sehr wichtig, dass ich die verschiedenen Asanas so korrekt wie möglich ausführe und dass ich auf meinen Körper höre. Es lohnt sich nicht die Gesundheit für den Ehrgeiz aufs Spiel zu setzen. Auch achte ich auf eine ausgewogene Atmung, die mich durch die Praxis hindurchträgt und mich in die Präsenz bringt.