Sandra Schneider

Inhaberin & Geschäftsführerin Shivarocks Yogaloft
Dipl. Yogalehrerin (600+ E-YA) Sivananda Yoga
Dipl. Meditationscoach & Mentaltrainer
Dipl. Yogatherapeutin OdA KT/TC
EMR Krankenkassenanerkannt mit Kursen und Yogatherapie

Hauptausbildungsleiterin der 2-jährigen Yogalehrerausbildung im Shivarocks Yogaloft

Leitung von Familienaufstellungs-Seminaren

 

„Every change starts with a decision. Are you ready?“

Wie wichtig ein „Ja“ aus vollem Herzen und ein selbstbestimmtes Leben mit den eigenen Entscheidungen zu führen ist, erfuhr ich mit 11 Jahren in meiner ersten Meditation. Ich war verzaubert von diesem Gefühl der Ruhe in der Meditation – es war wie eine Auszeit von dem ewigen, nervigen Geplapper. Es war nicht üblich und schon gar nicht cool genug so jung zu meditieren – aber ich wusste, das ist das was ich machen wollte. Es gefiel mir und es machte mich glücklich. Und seither habe ich jeden Tag „Yes“ zu meiner Meditationspraxis gesagt – egal wie mein Leben gerade verlief oder ob ich gerade Lust dazu hatte oder nicht. Das Bedürfnis mehr zu lernen, die Fragen des Lebens zu beantworten öffnete mir den Zugang zum intensiven Studium über den Buddhismus/Philosophie, der Neuropsychologie und des Mentaltrainings. Es waren Fragen die wie ich immer wieder erfahre, jeden Menschen beschäftigen.

Aufgrund eines gesundheitlichen Tiefschlags fand ich dann 9 Jahre später zum Hatha Yoga. Den ersten Schritt ins Yoga zu machen, war für mich nicht selbstverständlich. Als Leistungsmensch (Geschäftlich aber auch im Sport) war das aus meiner Sicht eher schwierig. Ein „falsches“ Bild vom Yoga zu haben half mir auch nicht unbedingt. Heute bin ich sehr froh dass ich dieses innere Hindernis überwunden habe – denn ich habe festgestellt dass Yoga ganz anders ist als ich dachte. Meine persönliche Yogapraxis war eine mit vielen Hindernissen – die Gesundheit spielte nicht mit wie ich wollte – daraus resultierend wurde ich damals nicht in einen Gruppenkurs zugelassen. Gerade als Patient bräuchte man eigentlich eine gute gesunde Yogapraxis und genau für diese Menschen gab es einfach keinen Markt.

Erst Jahre später nach einem erneuten Rückfall, konnte ich nicht mehr in meinem erlernten Beruf im Büro arbeiten. Dies war die Gelegenheit an meiner Gesundheit zu arbeiten und wenn ich es schaffen sollte, dann würde ich mich zur Yogalehrerin und Therapeutin umschulen. So schuf ich mein persönliches Therapie, – und Bewegungskonzept, welches mir selbst Heilung gebracht hat. Die Idee der Ganzheitlichkeit zur Heilung fand ich in allen mehrjährigen Aus, -und Weiterbildungen zum Yogalehrer und Yogatherapeuten. Mein Jahres-Praktikum und mehrjährige Tätigkeit in Manual, -und Schmerztherapie in der Praxis für Komplementärmedizin half mir diese Erfahrungen mit ganz vielen Beschwerdebilder zu vertiefen und die Therapie anzuwenden. Zeitgleich fing ich an hauptberuflich als Yogalehrer und Yogatherapeut zu unterrichten und Seminare zu leiten und erfüllte mir meinen Traum ein eigenes Yoga-Geschäft aufzubauen.

Meine persönliche Yogapraxis ist aufgrund meiner vielseitigen Präferenz eine Mischung aus Kräftigend/Fordernd und Entspannend/Ruhend. Da das Leben und das Yoga so viele Facetten haben und ich auch nach Lust und Laune mein Yoga gestalten will. Dankbar bin ich dass ich wieder jeden Tag auf der Yogamatte stehen darf.

Heute habe ich meinen Fokus auf Schmerz, – und Stressmanagement, Physio-Yoga und Yogatherapie bei Krebs gelegt. Täglich bin ich immer wieder dankbar und fasziniert darüber, wie und auf welchen Ebenen bei den Menschen Heilung geschieht und sie ihr Leben verändern können. Ich weiss nun in jedem von uns gibt es einen Ort der Heilung – es bedingt einfach eine klare Entscheidung und eine Neudefinition des Wortes.

 

 

REFERENZEN:

  • Praxis für Komplementärmedizin – Dr.med. FMH Bruno Anderes 9000 St.Gallen, Facharzt Allgemeinmedizin, Akupunktur, TCM & Manualtherapie
  • Dr.med. Jürg Eichhorn 9100 Herisau , Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, Manuelle, – und Sportmedizin, Akupunktur
  • Kantonsspital St.Gallen & Spital Rorschach (seit 2014)
  • Sprachheilschule Märstetten & Romanshorn
  • Schulgemeinde Gaiserwald
  • Hotel *4 SPA Hotel Gmachl, in AT-Salzburg
  • Migros Klubschule Ostschweiz (St.Gallen, Abtwil, Arbon) Leading Teacher 2013-2015
  • Fitnesspark Einstein St.Gallen
  • Modedesign für die eigene Yoga/Fashionkollektion Shivarocks Yogawear

 

PRESSE/PUBLIKATIONEN:

Lehrerporträit – erschienen in der Migros Klubzeitung am 17.02.2014

Was mich bewegt, was mich motiviert – ein Einblick
» Download PDF „Lehrerporträit“

Therapeutenporträit erschienen im Gesundheitsmagazin „Heilen heute – Wege zur Heilung“ im April 2015
» Download Therapeutenportrait

Co-Autorin des Therapiebuches „Heilmethode Nadi-Muskeltherapie: Verspannungen, Schmerzen und Blockaden lösen.“ von Remo Rittiner, erschienen Via Nova Verlag 2016

 

Im Talk mit Sandra:

Was ist dein persönliches Motto?
„It is your decision. Your life. Your flow.“

Es ist deine Entscheidung. Dein Leben. Dein in den Fluss kommen.

Wann war deine erste Begegnung mit Yoga?
Was bedeutet Yoga für dich?
Yoga ist für mich eine Lebenseinstellung – eine Haltung, die dir mehr Achtsamkeit, mehr Gelassenheit, Heilung schenkt und dir hilft dein glückliches Leben zu führen. Dieser Weg führt dich direkt zu dir selbst.

Welche ist deine Lieblings-Asana und Warum?

Virabradrasana II (Krieger)

Diese kraftvolle Haltung lässt dich geerdet mit beiden Füssen im Leben stehen. Erst durch das Wechselspiel von Spannung/Kraft und Entspannung Leichtigkeit entfaltet sich die Wirkung dieser Asana. Du richtest zielgerichtet und vertrauend deinen Fokus auf.

Wie würdest du Yoga für einen Anfänger beschreiben?

Yoga ist der direkte Weg in dein Inneres – du lernst wie du dein Leben entspannter, glücklicher und gesünder gestalten kannst. Yoga ist mehr als dieses Bild von Liege,- und Sitzpositionen. Yoga kann alles sein worauf du deinen Fokus legst.

Was ist dir wichtig beim Yoga-Unterricht?

Im Yogaunterricht ist es mir wichtig jeden Schüler sein eigenes Potential und seine Möglichkeiten erkennen zu lassen. Wachse sanft und stetig über deine Grenzen hinaus. Yoga sollte sich gut für dich anfühlen und du lernst dich ein gutes Stück besser kennen. Eine korrekte Körperausrichtung um deine Gesundheit zu unterstützen ist die eine Komponente. Die andere ist deine Geisteshaltung zu schulen. Yoga sollte nicht nur auf der Matte stattfinden sondern etwas in deinem Leben bewegen.

Was möchtest du deinen Schülern ans Herz legen?

Meinen Schülern lege ich ans Herz selber gut zu hinzuspüren und alles zu hinterfragen. Passt das so für mich? Gibt es eine bessere Option gerade in diesem Moment? Auch wenn das bedeutet mich zu hinterfragen. Für mich ist ein achtsamer Yogaschüler, jemand der sich selbst am besten kennt und so persönlich wächst. Lass dich nicht von den Begrenzungen und Vorstellungen Anderer einschränken. Es ist sehr viel mehr möglich als du denkst – überrasche dich selbst.

Worauf legst du den Fokus in deiner eigenen Praxis?

Mir ist es in der eigenen Praxis wichtig eine Ganzheitlichkeit und Beständigkeit zu pflegen. Ganzheitlich heisst für mich nicht nur meine Stärken zu fördern, sondern auch meine Schwächen. Dazu gehört für mich genau hinzuspüren „Was brauche ich heute?“ Und dementsprechend wird die Praxis sanft und entspannend oder eher kraftvoll dynamisch sein. Für mich ist es wichtig immer wieder einen Schritt zurück zur Basis zu gehen, denn Viele vergessen während ihrer Praxis die Basis und wollen nur noch eine Optimierung in neuen Herausforderungen. Für unseren Geist ist Beständigkeit und Disziplin oft wichtiger als immer neue Impulse. Meditation und Pranayama sind darum für mich unverzichtbar.